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Herstellung
In modernen, hochautomatisierten Fertigungsanlagen werden feinstgemahlener Quarzsand, Kalk und Zement mit Aluminium als Reagenz, das die Porenbildung anregt, zum gewünschten Endprodukt verarbeitet.
Unter Zugabe von Wasser bildet sich in Folge der Reaktion des Treibmittels Aluminium mit Kalziumhydroxid Wasserstoffgas, das die gesamte Mischung auftreibt, wie die Hefe einen Kuchenteig.
Während dieses Vorgangs verdoppelt sich nahezu das Volumen der angesetzten Rohmasse, auf bis zu 90% Porenanteil im Baustoff.

In einem weiteren Schritt entweicht der vorhandene Wasserstoff und bildet mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft sauberes Wasser.
In den entstandenen Poren verbleibt Luft.
Nachdem die Rohmasse abgebunden hat, können aus den jetzt halbfesten grossen Rohblöcken die einzelnen Elemente massgenau maschinell geschnitten werden.

Bei ca. 190°C und 12 bar Druck erfolgt die Dampfhärtung in Autoklaven.
Hierbei reagiert der gemahlene Sand zusammen mit Kalziumhydroxid und Wasser.
Es entsteht Porenbeton aus Kalzium-Silikat-Hydrat, hoch druckfest und mit bauphysikalisch hervorragenden Eigenschaften, das dem natürlichen Mineral Tobermorit entspricht.
Nach der Härtung können die Porenbetonelemente weiterbearbeitet werden.

Reaktionen im Einzelnen

1. Mischung
Kalk, Sand, Zement, Porenbildner, Wasser
werden gemischt in Formen gegossen.

2. Porenbildung
Aluminium + Calciumhydroxid + Wasser =>
Calciumaluminiumhydrat + Wasserstoff

2 Al + Ca(OH)2 + 6 H2O =>
CaO Al2O3 4H2O + 3H2

3. Schneiden

4. Dampfhärten
Quarzsand + Calciumhydroxid + Wasser =>
Tobermorit

6 SiO2 + 5 Ca(OH)2 + 5H2O =>
5CaO 6SiO2 5H2O

5. Lagerung/Baustelle

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